Ablauf

Sie haben sich auf meiner Seite bereits etwas eingelesen und informiert. Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, vereinbaren wir einen ersten, kostenlosen Termin. Es ist hilfreich, wenn Sie zu dem Erstgespräch folgende Unterlagen mitbringen:

  • Schulzeugnisse der letzten Jahre
  • Aktuelle und ältere Schulhefte (Deutsch, Mathe)
  • das gelbe Untersuchungsheft
  • wenn bereits vorhanden: Arztberichte (z.B. Pädaudiologe, Psychologe, Kinder- und Jugendpsychiater)

Bei dem Erstgespräch bietet sich dann die Gelegenheit, Wünsche und Ziele einer Therapie zu formulieren und durch ein ausführliches Anamnesegespräch schon die Richtung der weiteren Diagnostik festzulegen:

Wird der Schwerpunkt auf einer Förderdiagnostik liegen oder eher auf einer Analyse der bestehenden Interaktionsmuster innerhalb eines Familiensystems?

Für die Förderdiagnostik müssen 4-5 Therapiestunden eingeplant werden. Anschließend werde ich Ihnen in einem Elterngespräch die Ergebnisse erläutern und mein weiteres Vorgehen mit Ihnen besprechen. Grundsätzlich ist mir auch im weiteren Verlauf der enge Kontakt und Austausch mit den Eltern sehr wichtig, denn nur durch die Transparenz und das gemeinsame Wissen und Verstehen ist eine sinnvolle Unterstützung für Ihr Kind erst möglich.

Soll die Diagnostik auch für die Beantragung eines Nachteilsausgleiches dienen, ist auch die Durchführung eines Intelligenztestes notwendig. Außerdem müssen andere Ursachen der Teilleistungsschwäche ausgeschlossen werden. Diese Möglichkeiten bieten wir in unserer Therapeutischen Praxis.

Liegt der Schwerpunkt auf der Interaktionsanalyse, so werden zunächst „Diagnosefilme“ in unterschiedlichen, alltäglichen Situationen aufgenommen.

Es geht mir hierbei NICHT darum, möglichst schwierige und „entlarvende“ Momente festzuhalten und anschließend „auseinander zu nehmen“! Alle Eltern wissen oder können sich zumindest vorstellen, wie schwierig manche Situationen sind und niemand schafft es, immer „optimal“ zu reagieren.  Mein Ziel ist es, die guten, positiven Momente zu er erfassen und zu verdeutlichen. Sich bewusst zu machen, WARUM etwas in WELCHER Situation gut geklappt hat und WOZU dieses Verhalten in der Entwicklungsunterstützung eines Kindes dienen kann.

Dieser Beratungsprozess findet oft nur mit den Eltern statt. Es werden Filmaufnahmen gemacht, im anschließenden Review werden positive Momente mit einem weiteren Arbeitsauftrag besprochen, denn es gibt ein vorher festgelegtes Ziel, an dem gearbeitet werden soll.

So folgen immer im Wechsel Videoaufnahmen und Reviews.