Lerntherapie

Was bedeutet Lerntherapie für mich

Auf dem Markt der „Lerntherapie“ gibt es viele verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Ansätzen – wie es in den meisten therapeutischen Berufszweigen der Fall ist. Manche setzen ihren Schwerpunkt auf sensomotorische Übungen, auf nachhilfeähnliche Angebote, andere arbeiten rein psychotherapeutisch.

Ich möchte an dieser Stelle meinen Ansatz erklären, damit Sie sich ein Bild von meiner Arbeit machen können. Sie haben meine Seite aufgesucht, weil Ihr Kind Lernschwierigkeiten hat. Vielleicht wurden Sie von Lehrern oder Erziehern angesprochen, weil diese Verhaltensauffälligkeiten bei Ihrem Kind beobachtet haben. Oder Sie machen sich Sorgen, weil Ihr Kind ausgeprägte Schulunlust zeigt, sich täglich mit Übungen abmüht und trotzdem schlechte Zensuren mit nach Hause bringt oder weil Sie sich ständig wegen der Hausaufgaben streiten.

Grundsätzlich gilt: In den seltensten Fällen gibt es genau einen definierbaren Grund, weshalb ein Kind Schwierigkeiten beim Lernen allgemein, beim Schreiben, Lesen oder Rechnen hat.

Deshalb ist es mein erstes Ziel, Stärken und Schwächen Ihres Kindes aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten. Ein enger Austausch ist hierfür notwendig: mit dem Kind selbst, den Eltern bzw. Bezugspersonen, den Lehrern, Therapeuten und Ärzten, wenn Sie die Einversändniserklärung dafür geben.

In meiner Arbeit gibt es nie einen vorher festgelegten Plan, wie oft ich mit wem arbeiten werde. Deshalb gibt es bei mir keine Vertragsbindung. Manchmal ist eine Lernberatung in größeren Abständen sinnvoll, manchmal ein regelmäßiges Training. In einigen Familien wiederum steht die Arbeit mit den Bezugspersonen im Vordergrund. In anderen Fällen ist eine unterstützdende Begleitung im Unterricht hilfreich oder eine Beratung zu verschiedenen Lerntechniken.